Von "Schönen Aussichten" und den "Lungauer Kasmandln"

Die Stille im Bergdorf wird für einen Tag unterbrochen, denn die Kasmandln kommen ins Tal.

 

Das Lungauer Kasmandln nimmt seinen Ursprung in jahrhundertealten Volksüberlieferungen. Darin wird von kleinen geisterhaften Wesen erzählt, mit erdigen und faltigen Gesichtern und von eisengrauer Farbe, die den Almsommer über versteckt in finsteren Schlupfwinkeln und Bergschluchten leben und sich dort von Wurzeln, Kräutern und anderen Erzeugnissen des Waldes ernähren.

Am Martinstag aber, wenn die Almleute mit ihrem Vieh zurück ins Tal gezogen sind, kommen die Kasmandln aus ihren Verstecken heraus und ziehen in die leer stehenden Almhütten ein. Dort verbringen sie den Winter bis zum Georgstag des nächsten Jahres.

Aktive Brauchtumspflege

Um die Kasmandl gut über den Winter zu bringen und auch für den kommenden Almsommer bei Laune zu halten, damit sie dann nicht die Kühe verschrecken, lassen die Senner Nahrung und Brennholz auf der Hütte.

Um auch im Tal an diesen alten Brauch zu erinnern, gehen die Lungauer Kinder alljährlich am Vorabend des Martinstages „Kasmandlfoahn“. Dabei marschieren sie als Kasmandln verkleidet von Haus zu Haus, wo Sie Sprüche aufsagen, Lieder singen und traditionelles „Schnuraus“ verteilen, eine typische Lungauer Backware.

Lessach - 1208 m über dem Meeresspiegel

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